Identitätslosigkeit; ein Übel dieser Zeit!

IBS

Identitäre Bewegung Stuttgart

Dem deutschen Volk ist seine nationale Identität verloren gegangen. Die deutsche Geschichte wird in unseren Schulen auf die 12 Jahre der NS-Zeit reduziert. Die deutsche Kultur wird in diesem Staat kaum gefördert. Unsere Kultur gleicht sich immer mehr der Konsum-Unkultur der USA an – dank den Massenmedien und dem spätkapitalistischen Wirtschaftssystem. „Deutsch“ sein bedeutet für die meisten heutigen Deutschen nur noch eine insgesamt wenig attraktive Mischung aus NS-Vergangenheit, (pseudo)konservativem oder grünem Spießertum und der oberflächlichen, wertelosen und dauerkonsumierenden BRD-Spaßgesellschaft. Ein positiver Bezug zur deutschen Identität fällt in unserer Zeit daher schwer, auch wenn die unbewusste patriotische Sehnsucht bei den meisten Deutschen vorhanden ist.

Bei Fußballspielen wird als Identitäts-Ersatz die schwarz-rot-goldene Fahne geschwenkt – aber ohne ihre Geschichte und Bedeutung sowie die Herkunft der Farben zu kennen. Die Jugend weiß kaum noch etwas vom deutschen Befreiungskampf gegen Napoléon 1813, vom Lützowschen Freikorps, von Männern wie Theodor Körner und Frauen wie Eleonore Prochaska. Im Jahr 2013 gab es bezeichnenderweise wenig Interesse, an den Befreiungskampf vor zweihundert Jahren zu erinnern – wird doch ein Wiedererwachen der deutschen Identität in der BRD als zu bekämpfende Gefahr betrachtet. Und ohne das wichtige Wissen über die eigene Geschichte fällt es schwer, befreiende Alternativen zur heutigen Unkultur und zum herrschenden System zu finden. Preußen, das unter der Herrschaft von Friedrich dem Großen (ab 1740 bis 1786) der zeitlose Inbegriff eines deutschen Staates ist, findet sich nur noch in den Geschichtsbüchern, anstatt uns allen als Inspiration und Vorbild zu dienen und den Menschen anschaulich die Frage zu beantworten, was eigentlich „deutsch“ ist.

Während in den Schulen und im Fernsehen alles mögliche über Adolf Hitler, sein Unrechtsregime und den Holocaust vermittelt wird, fallen der Großteil der deutschen Geschichte und Kultur unter den Tisch. Das Heilige Römische Reich samt dem herausragenden Kaiser Friedrich II. (1194 bis 1250) oder der Deutsche Orden und der von ihm geschaffene Staat im Baltikum – deutsche Geschichte, die in dieser Gesellschaft weniger wichtig erscheint, als all die Details von Hitlers Leben und Wahn. Anstatt sich einfach angemessen mit der NS-Zeit und dem Holocaust auseinanderzusetzen, hat die BRD-Gesellschaft um die NS-Herrschaft und ihre Opfer eine national-masochistische Negativ-Identität entwickelt. Ein so schlechter Ersatz für eine positive deutsche Identität führt zwangsläufig zum Niedergang der Kultur und zu allerlei geistigen Verirrungen. Der Patriot Claus Schenk Graf von Stauffenberg versuchte am 20. Juli 1944 Hitler zu töten, um Deutschland und die deutsche Identität zu retten. Die BRD-’Antifaschisten’ brauchen dagegen Hitler, um Deutschland langsam vergehen zu lassen.

Die in den Medien dauerpräsenten Neonazis sind auch ein Resultat der Identitätslosigkeit dieser Gesellschaft. Wenn kaum Wissen um die deutsche Geschichte und nur noch wenig gelebte deutsche Kultur vorhanden ist und wenn gleichzeitig die NS-Ideologie das ultimative Böse und die größtmögliche Provokation darstellt, dann werden rebellische junge Deutsche häufig auf einen braunen Weg geraten. Die durchaus schwierige Frage nach dem was „deutsch“ ist wird dann einfach (und falsch) durch die Ablehnung von allem Fremden und Nichtdeutschen, durch Rassismus und Antisemitismus sowie durch die Verherrlichung des Dritten Reiches beantwortet. Verständlicherweise – und vernünftigerweise – wollen die meisten Deutschen so eine totalitäre braune Alternative noch weniger haben, als unsere ausbeuterische halb-totalitäre Gesellschaft von heute. So blieb die Jugend bisher ohne eine wirkliche identitäre Alternative.

Es liegt nun an der Identitären Bewegung, die deutsche Identität und Kultur in einer zeitgemäßen Form wiederzubeleben. Tradition und Neues, Überzeugung und Pragmatismus, Bildung und Handeln müssen dafür zusammen finden. Es geht weder um weichgespülten bürgerlichen Konservatismus und ein Zurück-in-die-Adenauer-Ära, noch um Fremdenfeindlichkeit und ein Zurück-ins-Dritte-Reich. Die Deutschen müssen wieder zu einem kulturellen Gemeinschaftsgefühl und nationalen Selbstbewusstsein finden – um all die Übel unserer Zeit überwinden zu können, um das eigene Land nicht zu verlieren und um die nationale Souveränität wiederzuerlangen. Wer keine Identität hat, der kann sich nicht behaupten und nur schwerlich andere integrieren. Ohne das Wissen um die Höhepunkte und Lichtblicke der deutschen Geschichte und der deutschen Kultur, kann für Deutschland langfristig keine Zukunft existieren. Und ohne Deutschland würde Europa das Rückgrat fehlen und wäre die Welt kulturell ein ganzes Stück ärmer.

Wir brauchen ein starkes Deutschland, dessen geistige Wurzeln vom Epos des Nibelungenliedes bis zum preußischen Staat, vom deutschen und europäischen Rittertum des Mittelalters bis zu all den deutschen Helden, Revolutionären und Patrioten des zwanzigsten Jahrhunderts reichen. Ein starkes Deutschland in einem ebensolchen Europa, als ein Garant von Frieden, Sicherheit, Wohlstand und Gerechtigkeit.

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